Götter, Geisteskräfte und Göttlichkeit – Die Faszination Indiens und seiner spirituellen Kultur, oder: Die Aktualität des alten Mysterienwissens für die heutige Wendezeit
«Wenn es einen Ort gibt, wo alle Träume seit den ersten Tagen, da der Mensch zu träumen begann, eine Heimat gefunden haben, dann ist es Indien.» (Romain Rolland) Kein anderes Land der Welt hat seit Menschengedenken auf philosophisch Interessierte und spirituell Suchende eine größere Anziehungskraft ausgeübt als Indien. Bereits antike Philosophen wie Platon oder Plotin, doch auch neuzeitliche Gelehrte und Dichter wie Arthur Schopenhauer, die Gebrüder Schlegel oder Friedrich Rückert sowie im 20. Jahrhundert Literaturnobelpreisträger wie Romain Rolland oder Hermann Hesse waren fasziniert und inspiriert von der geheimnisvollen Kultur und Weisheit Indiens. Durch Mahatma Gandhi und vor allem durch die seit den 1968er-Jahren aufgekommenen zahlreichen Guru-Bewegungen rückte die indische Spiritualität auch bei uns ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit. Und doch herrscht bei uns Europäern noch immer eine gewisse Skepsis und Berührungsangst mit dem Indischen vor, das wir oft zugleich als fremdartig und als höchst verlockend wahrnehmen. An diesem außergewöhnlichen Vortragsabend werden wir auf den Spuren der östlichen Weisheit wandeln und dabei insbesondere untersuchen, was wir vom indischen Mysterienwissen für die heutige Wendezeit lernen können. Der Referent: Ronald Zürrer ist Religionsphilosoph, Buchautor und Dichter und zählt im deutschsprachigen Raum zu den namhaftesten Experten für spirituelle Philosophie. Nebst seiner Ausbildung in der klassischen abendländischen Geistesgeschichte (Studium der Germanistik, der Philosophie und vergleichenden Religionswissenschaften) lebte er für viele Jahre als Mönch in einem hinduistischen Kloster und ist daher ein profunder Kenner auch der indischen Kultur, Philosophie und Spiritualität. |
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